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Die SAP-Community dürfte sich mitunter wie ein Bremsklotz fühlen. Sobald der Hersteller selbst mit neuen Visionen aufwartet – zuletzt dem Autonomous Enterprise im Frühjahr dieses Jahres – wollen Anwender:innen zunächst einmal wissen, was das ganze ihrem Unternehmen bringt (Stichwort Mehrwert) und was es kostet (Stichwort Investitionssicherheit). Womöglich wäre „Regulativ“ daher die treffendere Zuschreibung. Schließlich geht es doch darum: Zielen die Innovationen von SAP wirklich auf die derzeit drängendsten Bedürfnisse der Kunden ab?

Matthias Lemenkühler, Geschäftsführer und Chief Product & Technology Officer (CPTO) der xSuite Group, scheidet zum 30. September 2026 aus der Geschäftsführung aus und wechselt in den Beirat des Unternehmens. Die Verantwortung für Technologie und Produkt geht zum 1. Oktober 2026 über an Marek Hammer als Chief Technology Officer und Jan Schulze als Chief Product Officer, beide mit direkter Berichtslinie an CEO Dr. Haiko van Lengen.

Weniger manuelle Erfassung, weniger Nachfragen im Postfach, belastbare Compliance: Wie Finance-Teams ihre Rechnungsverarbeitung in SAP weitgehend touchless betreiben, zeigt die xSuite Group auf dem DSAG-Jahreskongress 2026 (6. bis 8. Oktober 2026, Koelnmesse) in Halle 2, Stand D13. xSuite zeigt in Köln den Unterschied zwischen klassischerKI-Automatisierung und Agentic Accounts Payable Automation. Einzelne Agenten, die Arbeitsschritte beschleunigen, schaffen bereits messbaren Nutzen: weniger manuelle Eingriffe, bessere Ausnahmebehandlung, mehr Prozessqualität, mehr Transparenz. Agentic APA bedeutet darüber hinaus, dass KI-Agenten nicht nur isoliert nebeneinanderher, sondern konzertiert zusammenarbeiten, mit einem gemeinsam formulierten Ziel, um die Rolle der kreditorischen Buchhaltung insgesamt aufzuwerten.

Die Lösungsarchitektinnen und -architekten der DMSFACTORY haben mit der MachineLearningEngine eine weitere Erweiterung für M-Files entwickelt. Auf Grundlage der unternehmenseigenen historisch gepflegten Daten bisher abgelegter Dokumente ermittelt die Anwendung die Metadaten für das ausgewählte Dokument und füllt die entsprechenden Felder im Hintergrund automatisch aus. Anwenderinnen und Anwender müssen die vorgeschlagenen Werte nur noch bestätigen, statt sie manuell zu recherchieren und einzutragen.

Ein neues Open-Source-KI-Tool zur Abwehr von Angriffen auf SAP-Systeme hat Joris Van De Vis entwickelt, Leiter des SecurityBridge Research Lab. SAPMAP wurde im Rahmen des OWASP-Projekts „Core Business Application Security“ (CBAS) veröffentlicht und ist zunächst nur im Rahmen eines Einladungsverfahrens verfügbar. Grund: „Das Tool lässt sich auch dazu nutzen, um in ungeschützte Systeme einzudringen und damit die Kontrolle über die gesamte SAP-Umgebung eines Unternehmens zu erlangen“, wie der SAP-Cybersicherheitsforscher erklärt.

Zwei der erfolgreichsten deutschsprachigen Software-Unternehmen bauen ihre bereits seit Jahren bestehende Partnerschaft aus. Die d.velop AG setzt demnach künftig strategisch auf xSuite als AP Automation Lösung, insbesondere für die SAP Public Cloud, um ihr bestehendes Angebot für SAP zu erweitern. Eine entsprechende Partnervereinbarung wurde am Rande des jüngsten d.velop SUMMIT 2026 getroffen, auf dem über 2.000 Teilnehmende aus verschiedensten Branchen zusammenkamen, um über die Zukunft der digitalen Transformation zu diskutieren.

Solita, Spezialist für KI und Datentransformation, hat den Status eines autorisierten Anthropic-Händlers erworben. Kunden des Unternehmens können dadurch Claude-KI-Modelle von Anthropic direkt über Solita in Amazon Bedrock erwerben und Datenresidenz, also den physischen Standort der Daten innerhalb der EU, sicherstellen. Damit gehört Solita zu einer ausgewählten Gruppe europäischer Partner, welche die von Anthropic entwickelte Familie hochmoderner großer Sprachmodelle mit Governance auf Unternehmensniveau und europäischer Datenresidenz über AWS anbieten – ein wichtiges Auswahlkriterium für Unternehmen, die strenge Compliance-Anforderungen, hohe Sicherheitsstandards und Datenresidenz innerhalb der EU benötigen.

Solita, Spezialist für KI und Datentransformation, hat ein neues Multi-Agentic-Tool für Entwicklungsabteilungen auf den Markt gebracht. Der „RoadCrew Agentic Orchestrator (RoadCrewAO™) stellt einen bedeutenden Fortschritt bei der Art und Weise dar, wie Software in komplexen Unternehmensumgebungen entworfen, entwickelt und betrieben wird. Spezialisierte KI-Agenten werden in dem neuen Tool so koordiniert, dass sie über den gesamten Entwicklungszyklus hinweg zusammenarbeiten und Code in einer sicheren, geregelten Umgebung planen, erstellen, testen, überprüfen und dokumentieren. Sie lernen aus dem organisatorischen Kontext und passen sich im Laufe der Zeit an, während sie unter menschlicher Aufsicht arbeiten.

198 Unternehmen befragte die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e. V. für ihren diesjährigen Investitionsreport (darunter übrigens wieder weniger große Firmen, weil anders als im Vorjahr SAP bei der Umfrage nicht mehr im Boot war). Und obwohl fast alle schon – privat wie beruflich – mit genAI operieren, erstaunt doch, dass unter den SAP-Anwenderunternehmen knapp über die Hälfte noch überhaupt keine KI-Use-Cases umgesetzt haben, so die Umfrage. „Erschreckend“ fand dies DSAG-Vorstandsvorsitzender Jens Hungershausen anlässlich der heutigen Vorstellung des Reports.

Solita, finnischstämmiger Spezialist für KI und Datentransformation mit starker Präsenz in Deutschland, stellt seine modulare Plattform für große Sprachmodelle (LLM) ab sofort vollständig über die europäische Cloud-Plattform UpCloud bereit. Kunden in Deutschland und ganz Europa bietet das Unternehmen damit eine EU-souveräne LLM-Plattform, die unter EU-Rechtsprechung betrieben wird.

Frank Zscheile Frank Zscheile
Dipl. Kfm. PR-Berater
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