Aus den Antworten leiteten die BARC-Analysten vier Kernerkenntnisse ab:
1.    Das Potential der „Datenschätze“ wurde allgemein erkannt, auch getrieben durch eine erhöhte Erwartungshaltung der Mitarbeiter. Bei der Realisierung von neuen Datenstrategien hapert es bei vielen Unternehmen noch.
2.    Unternehmen müssen ihre Datenstrategie im Zeitalter von Self Service und Big Data anpassen. Weitere technologische Treiber des Wandels sind unter anderem Datenvirtualisierung und neue Data-Warehousing-Technologien.
3.    Eine zentrale Datenstrategie bietet einen erwiesenen Mehrwert, wie sich an den „Best-in-Class Unternehmen“ der Studie zeigt, deren Datenstrategie intern für messbare Verbesserungen gesorgt hat.
4.    „Best-in-Class Unternehmen“ sind der Konkurrenz weit voraus. Sie nutzen wesentlich häufiger ein zentrales Data Warehouse und auch bei den Themen Sandboxing und Virtualisierung sind sie Vorreiter. Während die bei der Datenstrategie führenden Unternehmen also bereits ihre „Datenfrüchte“ ernten, beginnt der Wettbewerb teilweise erst mit der Suche nach einem geeigneten Feld.
Big Data (noch) nicht im Fokus
Vielleicht ein wenig überraschend ist, dass das Thema „Big Data“ von 66% der Befragten als „nicht so wichtig“ erachtet wird. Hingegen werden die Themen „Datenintegration“, „Data Warehouse“ und „Datenarchitektur“ von je ca. 90 Prozent der Befragten als „kritische“ oder „wichtige“ Themen bezeichnet.

Langfristig sehen immerhin 50% der Umfrageteilnehmer „Big Data“ als „kritisches“ oder „wichtiges“ Thema.  Den Stellenwert von Daten für die Entscheidungsfindung bewerten heute 41% der Befragten als „hoch“, 65% erwarten, dass dieser künftig „hoch“ sein wird. Um diesen neuen Herausforderungen gewappnet zu sein, realisieren 85 Prozent der in der Studie befragten Unternehmen derzeit große oder moderate Veränderungen in den Bereichen Data Warehouse und Datenintegration.

Download der Studie: http://bit.ly/1xB54iB