In Deutschland gibt es eine Finanzierungslücke für Deep Technology-Start-ups, insbesondere bei Serie-A und -B-Finanzierungen, d.h. in Frühfinanzierungsrunden nach der Seed-Phase. Omnes Capital, einer der führenden Private Equity- und Infrastruktur-Investoren in Europa mit Sitz in Paris und Vertretungen in München, Zürich und Brüssel adressiert diesen Sektor mit seinem „Omnes Deep Tech“ Fonds und lädt hierzu speziell deutsche Unternehmen ein, die Zugang zu Technologie Know-how und Start-Ups suchen. Am 15. November stellt Omnes sein Konzept der Deep-Tech-Finanzierung an einem Venture Evening im Lovelace in München vor. Branchenexperten informieren über den Markt, wie man Zugang zu den besten Start-Ups sicherstellt und über die entscheidenden Investitionskriterien für Deep-Technology-Unternehmen.

Unter Deep Technology versteht man Innovationen im Bereich komplexer Verbindung von Hard- und Software im Umfeld der Digitalisierung und Industrie 4.0. Nur 17 Prozent des Venture Capitals gehen in Deutschland derzeit in Deep-Technology-Unternehmen, so eine gemeinsame Analyse von Omnes und Crunchbase 243 deutscher Venture-Finanzierungen seit September 2014. Zudem herrscht in dem Bereich eine Unterfinanzierung für Serie-A und -B-Runden, während Seed- wie auch Late-Stage-Phase gut abgedeckt sind.

In diesem Markt sucht Omnes gezielt Deep-Technology-Start-ups, die sich im Prozess der Entwicklung und Internationalisierung befinden. Hier will die französische Private-Equity-Gesellschaft in den nächsten fünf Jahren ein Portfolio von 15-20 europäischen B2B-Hightech-Start-Ups mit starkem Wachstumspotenzial aufbauen, mit Schwerpunkt in Industrie und Gesundheitswesen. Das Fondsprogramm hat eine Zielgröße von 150 Mio. Euro, ein erstes Closing ist gegen Anfang 2018 bei ca. 80 Mio. Euro geplant. Das aktive Deep-Tech Portfolio umfasst Transaktionen wie Adents, Scality, Intersec, AT Internet, Qualtera und Sigfox. Erfolgreiche Exits in dem Marktsegment realisierte Omnes u.a. mit Novaled, 3D Plus und Eve.

Der Fonds als auch der Omnes Venture Evening sprechen speziell Unternehmen an, die Zugang zu Technologie-Know-how sowie zu französischen und deutschen Technologie-Start-ups suchen. Wie Omnes die Finanzierungslücke des Dresdner Deep-Technology-Unternehmens Novaled geschlossen hat, berichten am 15. November Gildas Sorin, CEO der Cynora GmbH und ehemaliger CEO von Novaled, Michel de Lempdes, Head of Venture Capital und Managing Partner bei Omnes und Achim Lederle, Venture Partner bei Omnes und Managing Partner bei Quantum Partners. 2001 als Ausgründung der TU Dresden und des Fraunhofer Instituts gestartet, wurde der Spezialhersteller organischer Leuchtdioden (OLEDs) Novaled für die Mobilfunkindustrie 2003 mehrheitlich von der Samsung-Tochter Cheil Industries übernommen; Samsung Electronics beteiligte sich mit weiteren 40 Prozent. „Ohne die notwendige Serie-A- und B-Finanzierung im Anschluss an die Seed-Runde wäre dieser erfolgreiche Exit nicht möglich gewesen“, erklärt Michel de Lempdes von Omnes.

Walther Ch. Zimmerli, Prof. Dr. DPhil h.c. (University of Stellenbosch) und Honorarprofessor „Mind and Technology“ der Humboldt-Universität Berlin spricht in München über „Künstliche Intelligenz: Steuert der Mensch oder der Computer unsere Zukunft?“

Veranstaltungsort:
The Lovelace – a Hotel Happening
Kardinal-Faulhaber-Str. 1
80333 München

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