Wie die meisten Unternehmen, so erlebte auch Sinequa im ersten Halbjahr 2020 eine deutliche Verzögerung seiner Kundenprojekte. Die zweite Jahreshälfte war dafür umso erfolgreicher, vor allem dank der rasanten Verbreitung von Remote Work und einer gestiegenen Nachfrage nach effizienten Digital Workplaces. Durch Nutzung eines Teils der 23-Millionen-Dollar-Finanzierung aus der Serie B konnte Sinequa trotz der Pandemie weiterhin Top-Talente in den Bereichen F&E, Vertrieb, Marketing und Administration einstellen. Bereits im April wurde das kostenlose und offene COVID-19 Intelligent Insight Portal veröffentlicht. Es unterstützt Forschungseinrichtungen weltweit dabei, Wissen auszutauschen und schnell an neue, relevante Informationen zu gelangen. Tausende Fachkräfte aus dem wissenschaftlichen und ärztlichen Sektor nutzten es, um die zahlreichen und sich schnell entwickelnden Forschungsunterlagen zu COVID-19 schnell zu sichten und zu analysieren.

Weltweit realisierte Sinequa im vergangenen Jahr Kundenabschlüsse in verschiedensten Branchen. Zu den Neukunden gehören der Pharmahersteller GlaxoSmithKline, die Électricité de France (EDF), zweitgrößter Energieversorger der Welt, oder Ciena Corporation, ein US-amerikanischer Anbieter von Telekommunikationsnetzwerken und Software-Services. Die Installationen bei Bestandskunden wie Alstom, BMS, Capgemini, Crédit Agricole, Europäische Union, Framatome, IRSN und Ministère des Armées wurden weiter ausgebaut. Umfragen bescheinigen Sinequa mit 95 % eine durchgehend hohe Kundenzufriedenheit.

Wichtige Komponenten als Open Source zur Verfügung gestellt
Um Kunden weiter zu unterstützen und eine weltweite Entwickler-Community zu fördern, hat Sinequa wichtige Komponenten seiner Intelligence-Search-Plattform als Open Source zur Verfügung gestellt. Externe Entwicklungsteams können den Quellcode vollständig modifizieren und an ihre spezifischen Bedürfnisse anpassen. Dieses Modell macht die Technologie von Sinequa transparenter, zugänglicher und attraktiver für IT-Führungskräfte. Indem neue Ideen, Fehlerbehebungen von einer ganzen Community statt von einem kleinen Kernteam kommen, wird die Suchplattform gleichzeitig robuster und innovativer.

Weitere Deep-Learning-Funktionen
Sinequa verbesserte im letzten Jahr ferner die Flexibilität des User Interfaces und ermöglichte mit Updates seines UI-Frameworks eine größere Effizienz und Personalisierung. Das Open-Source-Framework umfasst nun vier leicht zu bedienende Oberflächen, die sich leicht an spezifische Anforderungen anpassen lassen. Weitere Deep-Learning-Funktionen wurden integriert, darunter zur Klassifizierung und Anreicherung von Inhalten sowie zur dynamischen Verbesserung der Relevanz im Zeitverlauf. Die Verarbeitung natürlicher Sprache (NLP) wurde ausgebaut und erkennt nun 20 Standard-Entitätstypen sowie 24 Kategorien persönlich identifizierbarer Informationen (PII). So können Unternehmen Datenschutzgesetze wie die DSGVO effektiver einhalten.

In der aktuellen Version 11.2 bietet Sinequa eine breite Konnektivität zu On-Premises-Unternehmensanwendungen und Cloud-Umgebungen. Kunden von Amazon Web Services (AWS) können die intelligente Suchplattform direkt über den AWS Marketplace erwerben und einsetzen, um relevante Informationen in all ihren Unternehmensinhalten und Datenspeichern zu finden, zu entdecken und zu extrahieren. Angesichts der steigenden Nachfrage nach zusätzlichen Projektabwicklungs- und Beratungskapazitäten hat Sinequa die Anzahl seiner Partner im Jahr 2020 weltweit um 25% erhöht, sein Schulungs- und Zertifizierungsangebot überarbeitet und acht neue Lern- und Zertifizierungspfade hinzugefügt.

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